Neva Masquarade

von den Labertalräubern


Ernährung

Unsere Tiere werden möglichst naturnah und gesund ernährt. Wir sind Verfechter des "Barf"´ens (BARF= Biologisch-Artgerechte-Rohfütterung) . Eine Katze in der Natur ernährt sich von Mäusen, Vögeln und anderem Kleingetier. Und denkt man an die Hunde und Katzen früher, die sich ihr Futter größtenteils selber fingen oder bestenfalls mit Essensresten versorgt wurden, dann wurden diese Tiere (wenn sie nicht durch Unfall oder dergleichen den Tod fanden) wesentlich älter, als unsere Tiere heute, die bereits im mittleren Alter mit diversen Krankheiten kämpfen müssen. Auch Allergien findet man immer mehr verbreitet.

Das verwundert aber nicht weiter, sieht man sich mal die große Palette an Fertigfutter an. Da findet man darin oftmals gar bis zu
60 % Getreide und andere Füllstoffe, die gerade eine Katze als fast reiner Fleischfresser überhaupt nicht verwerten kann. Denkt man sich einen Wolf oder einen Löwen, dann kann man getrost den Spruch verwenden:

"Der fängt sich sein Futter und sammelt es nicht auf einem Getreidefeld!"

 


Was im Fertigfutter an "Fleisch" reingepanscht wird, möchte ich hier gar nicht weiter ausführen. Nur soviel, mit den hübschen Bildern auf den Verpackungen, die selbst uns Menschen das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen, hat der Inhalt aber schon gar nix mehr zu tun.


Dies ist übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen. Für jeden Tierbesitzer ein absolutes "muß" an Pflichtlektüre ist das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen" von Hans-Ulrich Grimm. Wer sich dies verinnerlicht hat, dem kommt beim Öffnen der nächsten Futterdose sein Frühstück wieder hoch (versprochen!)

 

Auf dem Speiseplan für Hund´und Katz´stehen bei uns also Fleisch, in

Stücken oder gewolft(mit Knochen und Innereien), dazu ein Anteil an Obst/Gemüse und lediglich ein verschwindend geringer Anteil an Kohlehydraten aus Getreide, Kartoffeln u. ähnlichem.

Dazu gibt es noch zusätzlich ein paar Mineralstoffe und essentiele Fettsäuren. Denkt man wieder an das Beispiel "Wir basteln uns eine Futtermaus": In der Natur würden Hund und Katze ihr Futtertier komplett verspeisen. Lediglich ein paar Innereien würden vielleicht übrig bleiben, d.h. auch solche Sachen, die uns Menschen eklig erscheinen, wie Fell, Krallen, Augen u. Gehirn werden vertilgt....
Um diesem Mangel entgegen zu wirken, muß man also daß Frischfutter zusätzlich ein wenig au
fwerten!

 

 

Nun ist es ja so, daß ich meinen Kittenkäufern nicht vorschreiben kann, was sie den Zwergen in ihrem neuen Zuhause weiterfüttern müssen. Um zu vermeiden, das bei den Kitten Futterverweigerung und Magen/Darm-Probleme entstehen, muß ich leider auch Dosen- und Trockenfutter zufüttern. Dabei verwende ich allerdings sehr hochwertiges Fertigfutter und achte darauf, daß möglichst wenig Kohlehydrate und Füllstoffe enthalten sind.
Das mit der Futterweigerung ist übrigens bei der Katze angeboren. Sie leiden unter der sogenannten "Neophobie". Auf gut Deutsch: "Was ich nicht kenne, fresse ich nicht".

Für die Katze, die früher hauptsächlich ein Wüstentier war, wo es viele giftige und ungenießbare Tiere gibt, war das überlebenswichtig. Die Kitten haben von ihren Müttern gelernt, was fressbar ist und was nicht.

Das macht sich auch heute die Futtermittelindustrie noch zu nutze, in dem das Fertigfutter mit vielen chemischen Aromen angereichert wird. Frißt die Katze einmal ein bestimmtes Fertigfutter über einen längeren Zeitraum, wird sie nichts anderes mehr anrühren....

 

 

 

 

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